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· Joe

Vorsicht bissig: Die R 1200 GS Jararaca

Die Jararaca-Lanzenotter, die im Südosten Brasiliens lebt, ist Namensgeberin für die umgebaute R 1200 GS von Wunderlich.

Warum? Auf den ersten Blick mag das verwundern, doch spätestens, wenn die „neue“ GS vor einem steht, entdeckt man durchaus Parallelen zum Geschöpf aus dem Tierreich: Am deutlichsten zu erkennen ist dies beim „Schnabel“, der sich, wie der Kopf besagter Schlange, vom „Restkörper“ abhebt. Dann wiederum fällt dem Betrachter der ausgeprägte, breite Lenker ins Auge, der über den optionalen Zusatzscheinwerfern thront.

Desweiteren wird das „Gesicht“ der R 1200 GS noch durch ein aerodynamisches, nach hinten geneigtes Windschild ergänzt. Doch die Veränderungen der Firma Wunderlich sind nicht alle gleich derart prägnant erkennbar, was aber ihre Nutz- und Komforttauglichkeit keinesfalls schmälert: So nimmt der Fahrer auf einer bequemen, höhenverstellbaren Sitzbank Platz und hat, dank des angebauten und verstellbaren Lenkhebels, eine noch bessere Kontrolle über das Motorrad als bisher.

Mit einem leisen Schlangenzischen muss man sich, aufgrund der Boxer Sportauspuffanlage, auch nicht zufrieden geben.

Die Wunderlich-Variante der GS punktet zudem mit Carbon: Und zwar am Ventildeckelschutz und bei der Hinterradabdeckung. Letzten Endes ist die R 1200 GS Jararaca in Verbindung mit allen Umbauten und dem Performancecontroller genauso „bissig“, dynamisch und flink unterwegs wie die kleine Lanzenotter,