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· Joe

So verschieden der Kontinent--so verschieden die GS

-Touratech-Gründer Herbert Schwarz unterwegs in Afrika-

Touratech_SimbabweEr ist bestens bekannt als „Globetrotter“, hat schon unzählige Reisen auf „zwei Rändern“ hinter sich und erlebte kürzlich ein Déjà-vu, als er nach 20 Jahren wieder nach Simbabwe kam. Die Rede ist von Touratech-Gründer Herbert Schwarz. Zusammen mit seiner Frau und weiteren Begleitern hatte er, neben der Erkundung von Land und Leuten bzw. dem Testen von Touratech-Produkten, eine ganz besondere „Mission“: Das Team nahm die unterschiedlichen GS-Modelle von BMW-angefangen von der R 1150 GS Adventure bis zur aktuellen R 1200 GS Adventure LC genau unter die Lupe.

Wie hat sich das Land Simbabwe nun in den letzten 20 Jahren verändert? „Auch wenn es schon 20 Jahre her ist, dass ich hier war, habe ich das Gefühl, dass sich vieles verbessert hat. Zumindest haben die Tankstellen Sprit, den man kaufen kann. Allerdings sieht alles alt und abgenutzt aus. Es scheint, als ob die Menschen immer noch die gleichen Autos fahren wie damals”, fasst Schwarz seine Eindrücke zusammen.

Die Abenteurer waren sowohl von den Menschen, die ihnen stets freundlich entgegentraten, als auch von den landschaftlichen Gegensätzen sehr angetan. Während im Osten Berge und der Regenwald das Landschaftsbild bestimmen, wird der Rest Afrikas mehrheitlich von Kargheit und Trockenheit beherrscht.

So wurden die Motorräder schon einmal verschifft, um beispielsweise nach Johannesburg zu gelangen.

Wie haben sich die Bikes geschlagen bzw. konnte man Unterschiede feststellen? „Der Unterschied zwischen der jüngsten R 1200 GS und ihrer Vorgängerin ist riesig“, stellt der Touratech-Gründer fest. „Und das gilt auch für die Adventure Versionen. Fährt man die Original R 1150 GS Adventure, ist man der Ansicht, dass das ein großartiges Motorrad ist. Und das ist sie auch. Aber dann steigt man auf die 1200 Kubik Version und denkt ‚ok, die ist noch besser. Dann wechselt man auf die neue flüssigkeitsgekühlte Version und stellt fest, dass diese nochmals verbessert wurde. Und die Schritte zwischen diesen Modellen sind wirklich groß. Die ‚alte‘ R 1200 GS Adventure war beispielsweise ein richtig gutes Bike, aber der Nachfolger ist einfach nur außergewöhnlich: die Federung ist besser, das gesamte System mit Enduro Pro Modus ist einfach genial, weil man kein ABS am Hinterrad hat, sondern ein spezielles ‚Offroad‘-ABS vorne. Man muss sich überhaupt keinen Kopf machen. Einfach nur fahren.“

Natürlich muss bei einer solchen Reise auch die zusätzliche Ausstattung passen.