1200gs.ch
· Joe

hoch in die Lüfte!

Für einmal stand heute die Ausfahrt in die Innerschweiz nicht nur im Zeichen des Töfffahrens, sondern auch ein Gleitschirmflug stand auf dem Programm. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Coni für die ‘Übernahme’ des Gutscheins. Mit Ziel Arth-Goldau fuhr ich bei fantastischem Wetter los. Bei dem Wetter wollte ich aber nicht auf die Autobahn, so führte mich der Weg über Girenbad, Turbenthal, Bauma, Kleinbäretswil, Gibswil nach Wald. Auf die andere Seeseite wollte ich nicht über den Damm bei Rappi, sondern noch über die Ibergeregg hüpfen. Also über Tuggen in Richtung Lachen und dann auf zum Bezwingen der Sattelegg. Die Nordseite ist herrlich zu fahren, auch hatte es erstaunlich wenig Verkehr. Kurz unterhalb der Passhöhe nahm dies jedoch zu, aber oben ‘verflüchtigt’ sichs dann erfahrungsgemäss wieder. Trockene Strassen, Sonnenschein, besser gehts eigentlich nicht. Sorgenvoller Blick auf die Uhr, wird etwas eng - also keine Pause oben und gleich weiter in Richtung Oberiberg. Die Ibergeregg kenne ich schon sehr gut, allerdings fahre ich sie meist von der Schwyzer-Seite, welche ich doch viel interessanter finde. Dennoch war es auch wieder eine gute Übung, die Gegenrichtung zu fahren. Leider hatte ich auf dem Weg nach unten ein Postauto vor mir, ich war froh dann endlich in Schwyz anzukommen. Der Weg nach Arth-Goldau konnte dann über Land erfolgen, herrlich geschwungen gings hinunter in Richtung Zugersee. Auf dem Platz angekommen erst mal vom Tenu befreien und anschliessend umsteigen in ein 4Rad und dann gings den Hang hoch. Später ging es dann zu Fuss weiter bis zum Startplatz, da war ich doch froh über die bergtauglichen Töffstiefel. Der Rest war eine herrliche Erfahrung mit einer noch besseren Aussicht, herzlichen Dank an dieser Stelle noch an ‘meinen’ Piloten Peter, welche mir einen schönen, ruhigen und aussichtsreichen Flug bescherte. Für alles übrige: Lasst die Bilder sprechen;-)CIMG0931CIMG0942Sicht als Passagier auf Arth Goldaudie bessere Thermik erwischt Dann gings, mit Erinnerungs-Shirt bewaffnet, auf den Heimweg. Allerdings war ich nicht der Einzige unterwegs, auf der Sattelegg traf ich dann meinen Vater. Mit den letzten Sonnenstrahlen genossen wir noch einen Eistee auf der Passhöhe, bevor wir uns dann wieder auf den Rückweg machten. Die Strassen war immer noch staubtrocken, also absolut kein Problem bezüglich der Haftung. Wir genossen die Bögen und Kurven, erstaunlicherweise hattes es sehr wenig Verkehr. Die Nordseite der Sattelegg macht ohne Verkehr richtig Laune. Wir machten uns dann anschliessend ‘über Land’ wieder auf den Weg nach Hause, merkte man doch jetzt die fortgeschrittene Jahreszeit und damit verbunden das frühere Eindunkeln. Mein dunkleres Visier war da diesbezüglich nur die zweitbeste Wahl…