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BMW Motorrad GS Trophy 2012 - der Sieg geht nach Deutschland

Die Geschichte der GS-Trophy begann mit Heiner Faust, Leiter Vertrieb und Marketing von BMW Motorrad. Er wollte die GS so präsentieren, wie es sich für dieses Motorrad gehört. Am besten geht das natürlich in solch einem Gelände, wie es in diesem Jahr die Andenregion bietet. Es geht auch um Freundschaft, Bekanntschaften und Abenteuer. Zudem kann sich die Marke BMW Motorrad klar auf dem Markt positionieren und setzt damit ein Statement. Die treibenden Kräfte der GS Trophy sind Michael Trammer und Tomm Wolf, die die Idee von Heiner Faust weiterführten und in diesem Jahr war der Konzept-Entwickler auch persönlich dabei und ließ sich von der Atmosphäre der Veranstaltung mitreißen. Zum dritten Mal fand die BMW Motorrad GS Trophy nun statt und 113 mutige GS Fahrer stellten sich diesem Abenteuer. In Südamerika ging der Trail über die chilenische und argentinische Andenregion. Innerhalb von sieben Tagen bewältigten 15 Teams aus 19 Nationen mehr als 2000 km und meisterten Prüfungen, schwieriges Gelände und schwierige Wetterbedingungen.Gestartet sind die Teams am 25. Nov. um 7:45 Uhr nahe Temuco, Chile am Trailanqui Resort. Es galt große Entfernungen zu überwinden. Oft fuhren die Teilnehmer 9-10 Stunden und der Abend wurde häufig mit Essen und anschließendem Schlafen verbracht. Die Fahrdauer war abhängig von diversen Sonderprüfungen oder Pannen auf dem schwierigen Gelände. Das Abenteuer endete am 2. Dezember mit der Rückkehr nach Temuco. Das Team Deutschland kann auf den Sieg der GS Trophy mit 256 Punkten stolz sein, da er hart erkämpft wurde. Andere Teams waren den Deutschen nah auf den Fersen, aber das Team blieb konzentriert und setzte sich am Schluss mit einem guten Vorsprung an die Spitze. 18 Punkte dahinter lag Team Frankreich, die mit dem Vergessen des Beitrages zum Fotowettbewerb am ersten Tag wichtige Punkte verschenkten. Italien lag auf Platz 3. Aber nicht nur das Fahren stand im Vordergrund. Abends konnte man sich mit anderen Nationen und Fahrern austauschen und neue Freundschaften knüpfen. Eine richtige Völkerverständigung eben. Ein Hingucker war eine R 80 G/S, die trotz ihrer 28 Jahre ohne nennenswerte Probleme die gesamte Strecke bewältigte. Sonst steht die G/S im Münchner BMW Museum, aber laut dem Leiter Dr. Ralf Rodepeter sind die Modelle alle zum Fahren gebaut und genau dies wird auch getan. Insgesamt zeigten sich alle Fahrer sehr begeistert und fanden es großartig.